Vollnarkose-Behandlung

Schmerzfreie Zahnbehandlung mit Vollnarkose

Wir sind Experten beim Umgang mit Vollnarkosebehandlungen.

Bei umfangreicheren Behandlungen oder als Teil unseres Programms für Angstpatienten

Als sanfte Hilfe bei Zahnarztangst, aber auch umfangreicheren, zeitintensiveren Sanierungen sind Vollnarkose-Behandlungen ein fester Bestandteil in unserem Leistungsspektrum. Eine Vollnarkose-Behandlung kann Sie im Behandlungsplan einen großen Schritt voranbringen und die Zeit für nachfolgende Behandlungen reduzieren – diese Nachbehandlungen im normalen Praxisbetrieb können allerdings auch mit einer Vollnarkose nicht vollständig umgangen werden.

Unsere Narkoseärztin

Üblicherweise unterstützen Beruhigungsmittel diesen Prozess, dadurch wird die psychische Stresssituation gemildert. Eine verwandte oder gut befreundete Begleitperson ist als Unterstützung während der Behandlung eingeplant. Die Sedierung und die Vollnarkose werden während des Praxisaufenhaltes von unserer Narkoseärztin durchgeführt und überwacht, während der Zahnarzt sich ganz auf die Behandlung konzentrieren kann.

Was kostet eine Vollnarkosebehandlung bei uns?

Wir berechnen für eine Vollnarkose pro Stunde insgesamt 400 Euro. So setzt sich der Preis zusammen: 150 Euro erhält die Anästhesie-Ärztin, 250 Euro kosten der Raum und das Zahnarztpersonal. In diesem Preis enthalten sind Ihre Medikamente und die Verbrauchsmaterialien für OP und Sterilisations-Material. Für eine Sedierung fallen insgesamt 200 Euro pro Stunde für eine Behandlung an.

Damit wir Ihnen eine genaue Planung machen können ist es notwendig, den Gesundheitszustand in Ihrem Mund vorher genauestens zu bewerten und mit Ihnen das angestrebte Ergebnis festzulegen. Dann ist auch eine relativ genaue Zeitplanung möglich.

Vollnarkosebehandlung mit Intubationsnarkose (ITN)

Bei der Allgemein- oder Vollnarkose (auch Intubationsnarkose genannt) wird Ihr Körper durch die Gabe eines Narkosemittels in einen Zustand versetzt, in dem operative Eingriffe ohne Bewusstsein (Schlaf) und daher ohne Schmerzempfindung (Analgesie) und Reaktionen durchgeführt werden können. Dazu werden Sie auf sanfte Weise über einen Intubator beatmet. Daher auch der Begriff ITN – die Abkürzung für Intubationsnarkose. Die von uns durchgeführte Narkosetechnik reduziert das Schmerz- und Schwellungsrisiko auf ein Minimum, da bei der Behandlung auf die Lokalanästhesie verzichtet werden kann.

Sedierung

Wir setzen Sedierung ein, um die Vollnarkose zu begleiten, oder bieten auch eine reine Sedierungsbehandlung an. Die Sedierung ist eine mildere Form der Narkose, bei der die normale Atemfrequenz des Patienten erhalten bleibt und er nur eine Bewusstseinstrübung erfährt. Die Medikamentierung erfolgt über hausärztlich verordnete Tabletten und es sind ein Anästhesist sowie eine Begleitperson zugegen. Bei einer reinen Sedierungsbehandlung ist maximal ein Zeitfenster von einer Stunde möglich, so dass oft mehrere Sitzungen notwendig sind. Die Sedierung sehen wir daher eher als eine Notlösung an. Sie ist für eine umfangreiche zahnärztliche Behandlung relativ ungeeignet.

Was gibt es rund um den Narkosetermin zu beachten?

Nach der Narkose werden sie in einem getrennten Behandlungszimmer wach und können dort von Ihren Angehörigen empfangen werden. Es gibt kühlenden Tee und Kühl-Packs zur Wundpflege, bis Sie uns wieder in Begleitung verlassen. Für Ihre Hin- und Rückfahrt sollten Sie sich einen Fahrservice einrichten oder wir organisieren für Sie die Rückfahrt mit einem Krankentransporter. Es hat sich bewährt, die ersten Stunden nach der Behandlung zuhause schon im Vorhinein vorzubereiten.

Ist Vollnarkose eine Leistung der Krankenkassen?

Unsere Narkoseärztin sagt, in der Regel nein. Nur in absoluten Ausnahmefällen. Die gesetzlichen Krankenkassen und privaten Kostenträger übernehmen bei behandlungsunwilligen Kindern, älteren pflegebedürftigen Patienten und bei geistig behinderten Menschen die Aufwendungen und erstatten die Kosten in voller Höhe.

Alle anderen Patienten können aber dennoch das Gespräch mit ihrer Krankenkasse suchen. Einige Kostenträger bieten in Einzelfällen auch bei größeren chirurgischen Eingriffen (z.B. Entfernung mehrerer (mindestens drei) Weisheitszähne) die Vollnarkose als Wahlmöglichkeit für ihre Versicherten an. Fragen Sie dazu bei Ihrem Versicherungsträger direkt nach.

Wir verrechnen Ihre Aufwendungs- und Behandlungskosten für die speziellen Narkoseverfahren in der Regel direkt mit Ihnen. Die Rechnung können Sie bei Ihrer Versicherung vorlegen.

Wie kann ich helfen, Risiken zu vermeiden?

Unsere Narkoseärztin beantwortet Ihnen gerne alle Fragen über Ihre individuellen Narkosemöglichkeiten. Für ein Beratungsgespräch sollten Sie bitte immer alle Informationen zu Ihrer Krankengeschichte zur Hand haben. Bevor Sie mit der Anästhesistin Kontakt aufnehmen, sollten Sie daher bereits mindestens ein mal bei zur Untersuchung gewesen sein.

Holen Sie sich zur Vollnarkose auch den Rat Ihres Hausarztes ein, denn Patienten mit beeinträchtigtem Allgemeinzustand, Herz- oder Lungenerkrankungen sowie mit Stoffwechselerkrankungen haben bei einer Vollnarkose ein höheres Komplikationsrisiko.

Um negative Auswirkungen für Ihre Gesundheit zu vermeiden, müssen diese Besonderheiten unbedingt rechtzeitig vor der OP geklärt und besprochen werden. Nur So kann für Sie und uns ein gutes Ergebnis für die weitere Behandlungsplanung erreicht werden.