Routinekontrollen

 Vorsorgebau­stein Nr. 1

Mit Routinekontrollen (Risiko-Screening) können weitere Behandlungen oft schon von Anfang an vermieden werden.

Zahnarzt Praxis Drong Hamburg Altona Routinekontrolle

Was geschieht beim Risiko-Screening?

Nachdem wir uns nach Ihrem aktuellen Gesundheitszustand, eventuellen Problembereichen und bei Neupatienten auch nach Ihrer Vorgeschichte (sehen Sie hierzu unbedingt auch unsere Seite für den ersten Besuch) erkundigt haben, beginnen wir mit der Befunderhebung. Beim Risiko-Screening werden Ihre Zähne und Ihr Mundraum eingehend und nach einem bestimmten Schema untersucht.

Was ist Risiko-Screening?

Mindestens zwei Mal im Jahr sollten Sie sich zum Risiko-Screening beim Zahnarzt vorstellen. Bei dieser Vorsorgeuntersuchung (auch als Routinekontrollen bekannt) werden Ihre Zähne und der Mundraum eingehend kontrolliert – so können beginnende Zahn-, Zahnfleisch- und Kiefergelenkerkrankungen frühzeitig entdeckt und irreversible Folgeschäden verhindert werden.

Eine individuelle Risikoeinschätzung ist wichtig

Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass je nach Alter und Gesundheitszustand der Patienten das Risiko, beispielsweise an neuer Karies zu erkranken, unterschiedlich hoch sein kann. Eine individuelle Risikoeinschätzung ist daher wichtig und kann ebenso bei Zahnfleischerkrankungen (Parodontitis, Periimplantitis) und Kiefergelenkerkrankungen (CMD) vorgenommen werden.

Minimal-invasive Behandlungen

Wenn wir Schäden früh erkennen, sind wir in der Lage, kleine beginnende oberflächliche Karies, sogenannte Initial-Läsionen, nur mit Ozon, Laser oder Fluoridlack zu therapieren. Eine Füllung des Zahnes ist dann gar nicht nötig, denn der Defekt kann mit Medikamenten remineralisiert werden.

Der dreistufige Screeningprozess:

  1. Zahnfleisch- und Mundschleimhautbefundung, Entzündungszustand der Zahnfleischtaschen
  2. Karieskontrolle mittels Kaltlicht, Röntgen und klinischem Befund, Erhebung spezifischer Indizes
  3. Kiefergelenkbefund (kurze gewebespezifische Analyse), Funktions- und Stützzonenanalyse

Zahndiagnostik

Zahndiagnostik nennt man die Summe der Maßnahmen zur Erkennung von Erkrankungen der Zähne. In unserer Zahnarztpraxis wird eine sehr gründliche Diagnostik vorgenommen. Speziell bei neuen Patienten ist uns dies besonders wichtig. Dafür verwenden wir modernste Analyseinstrumente und testen nach neuesten wissenschaftlichen Standards.

Zahnfleischdiagnostik

Für die Feststellung des Zustands Ihres Zahnfleischs beginnt der Zahnarzt mit der Erhebung des Parodontalen Screening Index (PSI). Dabei wird die Zahnfleischtaschentiefe mit einem speziellen Messgerät, der Parodontalsonde, ermittelt.

Kieferdiagnostik

Bei der Kiefergelenkdiagnostik werden Fehlstellungen und Fehlfunktionen wie Knirschen oder Pressen ermittelt. Kopfschmerzen oder Nackenverspannungen können von solchen Störungen im Kiefergelenkbereich ausgelöst werden. Welche Symptome auf eine Kiefergelenk-Fehlfunktion hinweisen und möglicherweise durch korrigierende Maßnahmen behoben werden können, lesen Sie auf unserer Seite zur Kiefergelenktherapie (CMD).