Implantate

Implantate können dort eingesetzt werden, wo ein Zahn verloren gegangen ist.

Dort verwachsen sie mit dem Knochen und bilden so eine Art Sockel, auf den man dann einen künstlichen Zahn (wie eine Zahnkrone) oder anderen Zahnersatz aufbringen kann. Damit ermöglichen Implantate den Zahnersatz, der den natürlichen Zähnen am nächsten kommt.

Künstliche Zahnwurzeln nach dem Vorbild der Natur

Wenn ein Zahn verloren geht, ist der beste Ersatz ein künstlicher Zahn, der dem natürlichen Vorbild am nächsten kommt. Ein Zahn ist Teil eines Systems: Im Verlauf vieler Millionen Jahre hat die Natur eine Mundarchitektur hervorgebracht, die fein aufeinander abgestimmt ist und (fast) perfekt funktioniert. Nur mit Hilfe von Implantaten ist es heute möglich, einen fehlenden Zahn im Ganzen zu ersetzen (mit Wurzel und Krone) und so den schädigenden Einfluss, den der Zahnverlust auf die Nachbarzähne, Knochen und Mundstatik hat, bestmöglichst einzudämmen.

Implantate sind die nachhaltigste Form des Zahnersatzes

Alle Vorteile von Implantaten auf einen Blick:

Auf der Basis dieses biologischen Konzepts werden Zähne werden verlorene oder fehlende Zähne heute zur Erhaltung von Struktur und Funktion durch künstliche Zahnwurzeln (Implantate) ersetzt. Auch aus vorbeugender Sicht macht es Sinn, den verlorenen Zahn als Ganzes zu ersetzen, anstatt Nachbarzähne für eine Brücke durch das Beschleifen zu schädigen und letztlich nur die verlorene Krone zu ersetzen. Denn der Kieferknochen baut sich nach dem Zahnverlust rapide ab.

Implantate …

  • ersetzen fehlende Zähne im Ganzen (Wurzel und Krone)
  • bieten festen Halt im Kieferknochen
  • haben eine Knochenerhaltende Wirkung
  • schützen die Nachbarzähne
  • bieten Bakterien am wenigsten Nischen und sind am besten zu reinigen
  • erhalten die natürliche Kau- und Sprachfunktion
  • bieten den höchsten Tragecomfort
  • sind der ästhetisch optimalste Zahnersatz

Voraussetzungen für eine Implantatbehandlung

Die Implantatbehandlung ist ein schonendes und sicheres Verfahren – wenn die Voraussetzungen erfüllt sind. Es kann Gründe geben, eine Implantatbehandlung zu verzögern oder durch eine andere Behandlung zu ersetzen. Daher geht einer Implantatbehandlung immer eine intensive Untersuchung voraus.

Diese Voraussetzungen klärt der Zahnarzt vorher ab:

Allgemeingesundheit: Ob Ihr Körper gesund genug für eine gute Ausheilung des Eingriffs ist, sollten Sie beim durch einen Check beim Allgemeinmediziner klären.

Mundstatik: Ist ausreichend gesunder Knochen vorhanden? Sind alle Zähne korrekt belastet? Möglicherweise wird eine kieferorthopädische Vorbehandlung notwendig.

Zahnvitalität: Ist das Zahnfleisch gesund und frei von bakteriellem Befall (Gingivitis, Parodontitis)? Gibt es verborgene Entzündungen am Zahnnerv? Dann ist vorbereitend eine Wurzelbehandlung erforderlich.

Hat der Zahnarzt die nötigen Voraussetzungen geschaffen, erfolgt eine intensive Beratung, bevor die Behandlung beginnen kann.

Kleine Materialkunde: Woraus bestehen Implantate?

Als Material hat sich mittlerweile Titan durchgesetzt, das zum Beispiel auch für Hüft- oder Knieprothesen zum Einsatz kommt. Denn Titan verhält sich biologisch neutral und löst im Körper keine Abstoßungsreaktionen aus. Dazu ist es ein leichtes, aber extrem festes Material, das in der Lage ist, das die einzigartige Eigenschaft hat, sich so fest mit dem Knochen zu verbinden, dass es nicht mehr entfernt werden kann.

Keramik vs. Titan?

Seit kurzem etablieren sich auch Implantat-Systeme aus einer bestimmten Keramik (Zirkoniumoxid-Keramik), die sich durch hohe Stabilität auszeichnen. Sie sind ebenso körperverträglich wie die Titanimplantate und gelten im Zahnfleischbereich sogar als überlegen. Zudem sind sie wegen ihrer hellen Farbe beliebt. Einen Nachteil bilden jedochd die höheren Materialkosten. Auch die bislang noch dünne Decke an wissenschaftlichen Daten kann einen Nachteil bilden. Auch in der Anwendung sind sie noch nicht so „benutzerfreundlich“ wie die Titanimplantate. So braucht die Ausheilung vergleichsweise lange und sie müssen vor früher Belastung geschützt werden. Es bleiben noch weitere Anpassungen und Entwicklungen der Dentalindustie abzuwarten, ob die Zirkonimplantate langfristig die Titanimplantate verdrängen werden.

Es gibt viele unterschiedliche Implantat-Systeme, wie Schrauben-, Nadel-, Blatt- oder Scheibensysteme, weltweit sind über 70 davon im Einsatz. Als Standard durchgesetzt haben sich aber die Implantate mit zylindrischem und schraubenförmigem Design. Es gibt sie als ein- oder zweiteilige Implatatsysteme.

Einteilige Implantatsysteme

Bei den einteiligen Implantaten ist der für den Zahnersatz nötige Aufbau bereits in die Implantatschraube integriert und ragt nach dem Einbringen aus dem Zahnfleisch heraus. Einteilige Implantate kommen bevorzugt bei Sofortbelastungen zum Einsatz: der Zahnersatz wird spätestens nach 24 bis 36 Stunden auf das Implantat aufgebracht.

Vorteile:

  • Hohe Bruchfestigkeit
  • Einfache Behandlungsabläufe
  • Niedrige Kosten

Nachteile:

  • Keine Korrekturmöglichkeiten durch spätere Aufbauten, falls das Implantat in einem ungünstigen Winkel einwächst oder das Behandlungskonzept später verändert wird

Zweiteilige Implantatsysteme

Der am häufigsten eingesetzte Implantattyp. Der Implantataufbau ist bei diesem System von der Implantaschraube getrennt. Er wird mit einer Schraub- oder Steckverbindung daran angekoppelt, nachdem das Implantat vollständig im Knochen eingeheilt ist. Die Einheilung kann entweder geschlossen erfolgen (dabei wird die Schleimhaut über der Implantatschraube zugenäht) oder offen (wobei die Implantatschraube oben abgedichtet wird).

Vorteile:

  • Sofort- und Spätbelastung möglich
  • Flexibilität bei der Zahnersatzfertigung durch grosse Auswahl der Komponenten

Nachteile:

  • Höhere Kosten

Implantate können grundsätzlich immer dann eingesetzt werden, wenn ein natürlicher Zahn verloren gegangen ist. Es ist auch sinnvoll, jeden verlorenen Zahn (außer die Weißheitszähne) zu ersetzen um die Stellung der übrigen Zähne zu erhalten. Denn sonst können diese, und auch die Kieferknochen, Schaden nehmen. Implantate sind der bestmögliche Zahnersatz in diesem Fall, und sie sind langfristig auch die kostengünstigste Lösung. Denn der vorübergehende Einsatz von Brücken oder Prothesen kann langfristig teuer werden.

Mit Anfang 20 hat jeder Deutsche schon einen Zahn verloren, mit Mitte 40 drei. Das ist ein rein statistisch berechnetes Beispiel, es verdeutlicht aber, dass Zahnverlust durchaus schon früh im Leben und auch mehrfach auftreten kann. Drei Arten von Zahnverlust werden in der Zahnmedizin unterschieden:

  • durch Erkrankungen verursacht (pathologisch)
  • durch Unfall verursacht (traumatisch)
  • durch Erbanlage bedingt (genetisch)

Krankheitsbedingte Zahnverluste sind mit Abstand am häufigsten. Neben selten vorkommenden Ursachen, wie bestimmten Tumorerkrankungen, sind Karies und Parodontitis mit Abstand die häufigsten Ursachen. Karies und Parodontitis, also ein bakterieller Befall von Zähnen oder Zahnfleisch, können, wenn sie nicht behandelt werden, den Zahnhalteapparat angreifen und zu Zahnverlust führen.

Auf unseren Vorsorge– und Special-Care Seiten können Sie sich weiter über die Krankheiten und wie sie verhindert und behandelt werden können informieren.

Die Entscheidung, ob ein Zahn wirklich für ein Zahnimplantat, eine Brücke oder eine Prothese gezogen wird, sollten Sie zusammen mit Ihrem Zahnarzt treffen. Oft spielen hierbei zwar nicht nur medizinische, sondern auch andere, wie finanzielle Argumente eine Rolle, und grundsätzlich muss in einem solchen Fall das Verhältnis von Aufwand und Nutzen abgewogen werden. Aber auch die langfristigen Folgen sollten bedacht werden, und hierfür ist Ihr Zahnarzt der beste Ansprechpartner.

Ohne Zahnersatz droht eine Kettenreaktion

Die Versorgung von Zahnlücken mit einem geeigneten Zahnersatz ist mehr als eine kosmetische Maßnahme. Natürlich stellt Ästhetik einen wichtigen Aspekt dar, gerade wenn eine Lücke im vorderen Bereich auftritt. Aber jeder einzelne Zahn, ob sichtbar oder nicht, erfüllt in einem Zusammenspiel mit den anderen Zähnen, Zunge und Lippe eine ganze Reihe hochspezialisierter und unverzichtbarer Aufgaben.

Ihr Zahn als Kauorgan

Gerade solche Nahrungsmittel, die mehr Kauarbeit erfordern, sind meist die gesundesten: Vollkornbrot, frische Rohkost oder Obst, aber auch Fleisch. Sie führen dem Körper lebenswichtige Vitaminen und Ballaststoffe zu, die nicht nur für die allgemeine Gesundheit, sondern gerade auch für die Erhaltung Ihrer Zahngesundheit eine zentrale Rolle spielen. Fehlende Zähne oder schlechter Zahnersatz führen dazu, dass weniger gesunde Nahrungsmittel gegessen werden. Natürlich geht diese Einseitigkeit zu Lasten der Lebensqualität und Ihrer Gesundheit. Gerade eine gesunde Ernährung trägt entscheidend zur Erhaltung Ihrer Zahngesundheit bei.

Ihr Zahn als Mannschaftsspieler

Sprachklang und Artikulationsvermögen hängen zu einem wesentlichen Teil von den Zähnen ab. Wenn Zähne fehlen oder Zahnersatz schlecht sitzt, leidet die Aussprache ganz erheblich. Ein stabiles Gebiss gibt es nur dann, wenn alle Zähne an ihrem Platz sind. Jeder Zahn gibt dem Ganzen Halt durch den Kontakschluss zu seinem jeweiligen Nachbarzahn, aber auch durch Kontaktschluss zum Gegenzahn im gegenüberliegenden Kiefer (dem sogenannten Antagonisten).

Nach einem Zahnverlust bleibt es aber nun nicht bei einer Lücke, sondern wie bei einem Dominospiel beginnen die Nachbarzähne, nacheinander in Richtung dieser Lücke zu kippen. Das hat dann auch wieder Konsequenzen für die Antagonisten im gegenüberliegenden Kiefer. Auch hier folgt ein Wandern der Zähne in Richtung Kaulücke; es kommt schließlich durch die veränderte Statik zu Fehlbelastungen der übrigen Zähne und nach einiger Zeit zu Veränderungen im Bereich der Kaumuskulatur und der Kiefergelenke. Nicht selten ziehen diese Veränderungen Beschwerden nach sich, die man ursächlich zunächst kaum mit einer Zahnlücke in Verbindung bringen würde, wie Kopf-, Nacken oder Rückenschmerzen.

Ihr Zahn als Knochenhüter

Jeder Zahn hat für den ihn umgebenden Knochen eine Schutzfunktion. Geht der Zahn, bleibt der Knochen ungeschützt zurück. Das liegt daran, dass das Knochengewebe permanente Reize benötigt, um nicht abgebaut zu werden. Der Zahn versorgt den Knochen mit diesen Reizen, die durch Kaubewegungen und das Zusammenbeißen der Zähne entstehen. Fehlen diese Reize durch eine Zahnlücke, erhält der Knochen praktisch die Botschaft, dass er an dieser Stelle nicht mehr gebraucht wird – und zieht sich zurück. Auch hier beginnt wieder eine Kettenreaktion, denn im Mundraum – wie im gesamten Körper – gibt es keine abgegrenzten Bereiche. Der Knochenrückgang greift auf den Bereich der benachbarten Zähne über, so dass diese wiederum davon bedroht sind, sich zu lockern und ebenfalls auszufallen.

Die Implantation selbst ist nur ein kleiner chirurgischer Eingriff. Er beginnt mit einem winzigen Schnitt und ist meist nach etwa 20 bis 30 Minuten schon wieder vorbei. Meist reicht dafür eine normale lokale Betäubung aus. Wenn mehrere Implantate gleichzeitig eingesetzt werden oder die Behandlung durch zusätzliche Knochenaufbau-Maßnahmen umfangreicher ist, kommt eine Vollnarkose in Betracht. Auch bei Zahnarztangst hat sich eine Behandlung mit Vollnarkose bewährt.

Nach der Betäubung öffnet der Implantologe das Zahnfleisch etwas auf und legt einen Kanal an, der später das Implantat aufnehmen soll. Um dabei noch präziser arbeiten zu können, setzt der Zahnarzt unter Umständen eine Schablone ein oder benutzt computergestütze Navigationshilfen. Nach dem Bohren – von dem der Patient nur als leichtes Vibrieren wahrnimmt – wird durch eine Röntgenaufnahme geklärt, ob die Implantatposition gut ist. Dann kann die Implantatschraube eingedreht werden.

Für die Zeit unmittelbar nach dem Eingriff kommt meist ein Provisorium zum Einsatz, bevor schließlich der endgültige Zahnersatz aufgebracht werden kann.

Sehr lange. Vorausgesetzt, sie sind sehr sorgfältig eingesetzt worden und werden ebenso sorgfältig nachbehandelt. Daher beginnt der Zahnarzt gleich nach der Implantation mit dem „Wartungsplan“. Innerhalb des ersten Jahres nimmt der Zahnarzt regelmäßig Röntgenaufnahmen, um die Stabilität der künstlichen Zahnwurzeln zu überprüfen. Auch beobachtet er, wie das Zahnfleisch reagiert: es sollte stets blassrosa und nicht berührungsempfindlich sein.

Auf Ihre Mitarbeit kommt es an

Von zentraler Bedeutung für die Haltbarkeit eines Implantats ist jedoch Ihre Mitarbeit: durch optimale Mundpflege tragen Sie den wichtigsten Teil zur Erhaltung Ihres Implantats bei. Tipps für die richtige Implantatpflege erhalten Sie selbstverständliche in unserer Praxis. Bei der Implantatpflege ist es besonders wichtig, gründlich und sorgsam zu putzen, da das Zahnfleisch nicht lockerer anliegt als bei einem gesunden Zahn. Bakterien können hier leichter „einschlüpfen“ und Entzündungen verursachen. Dazu kommt, dass eine Entzündung am Zahnimplantat nicht so gut ausheilt wie bei einem gesunden Zahn, dessen intakter Zahnhalteapparat die Heilung begünstigt.

Vor diesem Hintergrund wird deutlich, dass der Übergangsbereich zwischen Implantatkrone oder -aufbau und Zahnfleisch sehr sorgsam gepflegt werden muss. Hier dürfen sich auf keinen Fall schädliche Beläge bilden, die eine Zahnfleischentzündung und in der Folge eine Implantatbettentzündung (Periimplantitis) verursachen können! Die Implantatkrone oder andere prothetische Versorgungen sind dagegen verhältnismäßig unproblematisch, was die Hygiene-Maßnahmen betrifft. Allerdings gibt es je nach der Form des Zahnersatzes unterschiedlich geeignete Techniken und Hilfsmittel.

Tipps und Informationen zur optimalen Mundpflege finden Sie auf unseren Vorsorgeseiten, im FAQ und in unserem Newsbereich.

Das ist eine der häufigsten Fragen, die uns im zusammenhang mit Implantaten gestellt werden. Dabei sind die Fragen nach den Vorteilen der Implantate, zum Beispiel ihrer langen Haltbarkeit oder der Verbesserung der Lebensqualität, für die Einschätzung des Preises von wichtiger Bedeutung. Aber natürlich müssen Implantate und vor allem die Behandlung auch bezahlt werden. Wir informieren Sie gern umfassend über die Kosten einer Implantatbehandlung.

Gesamtpreis

Ein Implantat bedeutet nicht nur einen schwer messbaren individuellen Mehrwert, sondern kann tatsächlich einen finanziellen Vorteil mit sich bringen. Denn ein Einzelimplantat, welches die Lücke zwischen zwei gesunden Zähnen schließt, ist unter Umständen günstiger als eine dreigliedrige Brücke. Noch besser sieht die Bilanz aus, wenn man die besondere Langlebigkeit eines Zahnimplantats in diese Rechnung einbezieht. Abgesehen davon müssen bei der Implantatlösung zwei gesunde Zähne nicht beschliffen werden, die ebenfalls auf lange Sicht erhalten bleiben. Auch zeigen Untersuchungen, dass eine Implantatversorgung bereits mittelfristig wirtschaftlicher ist, als der reparaturintensive, herausnehmbare Zahnersatz.

So gesehen kann eine Implantatbehandlung langfristig Kosten einsparen. Aber natürlich erscheinen die Kosten zunächst einmal hoch. Sie hängen von Aufwand und Schwierigkeitsgrad der Operation ab, von den eingesetzten Materialien sowie den zahntechnischen Leistungen. Da die Voraussetzungen hier bei jedem Patienten völlig unterschiedlich sind, kann selbstverständlich auch nicht pauschal mitgeteilt werden, wieviel für ein Zahnimplantat jeweils veranschlagt werden muss. Die folgende Aufstellung kann daher nur als grobe Richtschnur gelten (wobei knochenaufbauende Maßnahmen nicht enthalten sind).

Gesamtkosten eines Implantates

  • Einzelzahnimplantat Seitenzahn: 1.600 – 2.400 Euro
  • Einzelzahnimplantat Frontzahn: 1.700 – 3.300 Euro
  • Unterkieferversorgung bei Zahnlosigkeit auf 2 Implantaten (+ Steg): 3.300 – 4.500 Euro
  • Festsitzender Zahnersatz auf Implantaten bei Zahnlosigkeit (je Kiefer): ab etwa 13.000 Euro

Bei besonders anspruchsvollen Implantatbehandlungen (zum Beispiel im Frontzahnbereich) können allerdings auch deutlich höhere Kosten enstehen. Vergleichen Sie diese Preise auch mit den Kosten für herkömmlichen Zahnersatz.

Beteiligung der Krankenkassen

Zahnimplantate sind Privatleistungen. Daher übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung nur in besonderen Fällen, wie bei Tumorerkrankungen oder schweren Fehlbildungen, die Kosten für eine Implantatbehandlung. Seit 2005 jedoch gilt für gesetzlich Versicherte das sogenannte Festkostenzuschuss-System, und das berücksichtigt auch die Versorgung mit Zahnimplantaten. Dabei gibt es einen festen Zuschuss, dessen Höhe vom Bonus des Patienten abhängt. Dabei spielt die Art des Zahnersatzes keine Rolle. Die Kasse zahlt für Alles den gleichen Betrag. Auch die Erneuerung von Kronen, Brücken oder herausnehmbarem Zahnersatz, der auf Implantaten eingesetzt wurde, wird bezuschusst. Informieren Sie sich bei Ihrer Krankenkasse über die Höhe der Zuschüsse.

Bei privaten Versicherungen gibt es eine Vielzahl von Tarifen und Erstattungssystemen. Je nachdem bezahlen die privaten Krankenkassen zwischen 50 und 100% der Gesamtkosten. Wichtig ist: die Versicherer unterscheiden zwischen dem impantologischen und dem zahntechnischen Aufwand und haben hier teilweise verschiedene Erstattungssätze.

In jedem Fall ist es nicht die Versicherung, sondern der Patient selbst, der mit dem behandelnden Arzt einen Vertrag abschließt. Demzufolge muss auch der Patient nach der Behandlung die Rechnung begleichen, und zwar unabhängig davon, in welcher Höhe die private Krankenkasse die Kosten übernimmt. Daher erstellen und besprechen wir mit Ihnen vor der Behandlung einen detaillierten Behandlungs- und Kostenplan, den Sie dann zur Genehmigung Ihrer Krankenversicherung vorlegen können. Auch über die Zahlungsmodalitäten, zum Beispiel die Möglichkeit von Ratenzahlungen über unsere Abrechnungsstelle HZA, informieren wir Sie gern.

Hier gehts zur Online Terminvereinbarung

Vorsorge mit System: Damit Sie Ihr natürliches Lächeln möglichst lange erhalten

Vorsorge, auch Prophylaxe genannt, ist die beste und kostengünstigste Möglichkeit, Ihre Zähne und damit Ihre Gesamtgesundheit zu erhalten. Denn die eigenen Zähne sind immer noch die besten Zähne für Ihren Körper, und jede Infektion und Störung im Mundraum belastet Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden.

Künstliche Zahnwurzeln nach dem Vorbild der Natur

Wenn ein Zahn verloren geht, ist der beste Ersatz ein künstlicher Zahn, der dem natürlichen Vorbild am nächsten kommt. Ein Zahn ist Teil eines Systems: Im Verlauf vieler Millionen Jahre hat die Natur eine Mundarchitektur hervorgebracht, die fein aufeinander abgestimmt ist und (fast) perfekt funktioniert. Nur mit Hilfe von Implantaten ist es heute möglich, einen fehlenden Zahn im Ganzen zu ersetzen (mit Wurzel und Krone) und so den schädigenden Einfluss, den der Zahnverlust auf die Nachbarzähne, Knochen und Mundstatik hat, bestmöglichst einzudämmen.

Implantate sind die nachhaltigste Form des Zahnersatzes

Alle Vorteile von Implantaten auf einen Blick:

Auf der Basis dieses biologischen Konzepts werden Zähne werden verlorene oder fehlende Zähne heute zur Erhaltung von Struktur und Funktion durch künstliche Zahnwurzeln (Implantate) ersetzt. Auch aus vorbeugender Sicht macht es Sinn, den verlorenen Zahn als Ganzes zu ersetzen, anstatt Nachbarzähne für eine Brücke durch das Beschleifen zu schädigen und letztlich nur die verlorene Krone zu ersetzen. Denn der Kieferknochen baut sich nach dem Zahnverlust rapide ab.

Implantate …

  • ersetzen fehlende Zähne im Ganzen (Wurzel und Krone)
  • bieten festen Halt im Kieferknochen
  • haben eine Knochenerhaltende Wirkung
  • schützen die Nachbarzähne
  • bieten Bakterien am wenigsten Nischen und sind am besten zu reinigen
  • erhalten die natürliche Kau- und Sprachfunktion
  • bieten den höchsten Tragecomfort
  • sind der ästhetisch optimalste Zahnersatz

Voraussetzungen für eine Implantatbehandlung

Die Implantatbehandlung ist ein schonendes und sicheres Verfahren – wenn die Voraussetzungen erfüllt sind. Es kann Gründe geben, eine Implantatbehandlung zu verzögern oder durch eine andere Behandlung zu ersetzen. Daher geht einer Implantatbehandlung immer eine intensive Untersuchung voraus.

Diese Voraussetzungen klärt der Zahnarzt vorher ab:

Allgemeingesundheit: Ob Ihr Körper gesund genug für eine gute Ausheilung des Eingriffs ist, sollten Sie beim durch einen Check beim Allgemeinmediziner klären.

Mundstatik: Ist ausreichend gesunder Knochen vorhanden? Sind alle Zähne korrekt belastet? Möglicherweise wird eine kieferorthopädische Vorbehandlung notwendig.

Zahnvitalität: Ist das Zahnfleisch gesund und frei von bakteriellem Befall (Gingivitis, Parodontitis)? Gibt es verborgene Entzündungen am Zahnnerv? Dann ist vorbereitend eine Wurzelbehandlung erforderlich.

Hat der Zahnarzt die nötigen Voraussetzungen geschaffen, erfolgt eine intensive Beratung, bevor die Behandlung beginnen kann.

Kleine Materialkunde: Woraus bestehen Implantate?

Als Material hat sich mittlerweile Titan durchgesetzt, das zum Beispiel auch für Hüft- oder Knieprothesen zum Einsatz kommt. Denn Titan verhält sich biologisch neutral und löst im Körper keine Abstoßungsreaktionen aus. Dazu ist es ein leichtes, aber extrem festes Material, das in der Lage ist, das die einzigartige Eigenschaft hat, sich so fest mit dem Knochen zu verbinden, dass es nicht mehr entfernt werden kann.

Keramik vs. Titan?

Seit kurzem etablieren sich auch Implantat-Systeme aus einer bestimmten Keramik (Zirkoniumoxid-Keramik), die sich durch hohe Stabilität auszeichnen. Sie sind ebenso körperverträglich wie die Titanimplantate und gelten im Zahnfleischbereich sogar als überlegen. Zudem sind sie wegen ihrer hellen Farbe beliebt. Einen Nachteil bilden jedochd die höheren Materialkosten. Auch die bislang noch dünne Decke an wissenschaftlichen Daten kann einen Nachteil bilden. Auch in der Anwendung sind sie noch nicht so „benutzerfreundlich“ wie die Titanimplantate. So braucht die Ausheilung vergleichsweise lange und sie müssen vor früher Belastung geschützt werden. Es bleiben noch weitere Anpassungen und Entwicklungen der Dentalindustie abzuwarten, ob die Zirkonimplantate langfristig die Titanimplantate verdrängen werden.

Es gibt viele unterschiedliche Implantat-Systeme, wie Schrauben-, Nadel-, Blatt- oder Scheibensysteme, weltweit sind über 70 davon im Einsatz. Als Standard durchgesetzt haben sich aber die Implantate mit zylindrischem und schraubenförmigem Design. Es gibt sie als ein- oder zweiteilige Implatatsysteme.

Einteilige Implantatsysteme

Bei den einteiligen Implantaten ist der für den Zahnersatz nötige Aufbau bereits in die Implantatschraube integriert und ragt nach dem Einbringen aus dem Zahnfleisch heraus. Einteilige Implantate kommen bevorzugt bei Sofortbelastungen zum Einsatz: der Zahnersatz wird spätestens nach 24 bis 36 Stunden auf das Implantat aufgebracht.

Vorteile:

  • Hohe Bruchfestigkeit
  • Einfache Behandlungsabläufe
  • Niedrige Kosten

Nachteile:

  • Keine Korrekturmöglichkeiten durch spätere Aufbauten, falls das Implantat in einem ungünstigen Winkel einwächst oder das Behandlungskonzept später verändert wird

Zweiteilige Implantatsysteme

Der am häufigsten eingesetzte Implantattyp. Der Implantataufbau ist bei diesem System von der Implantaschraube getrennt. Er wird mit einer Schraub- oder Steckverbindung daran angekoppelt, nachdem das Implantat vollständig im Knochen eingeheilt ist. Die Einheilung kann entweder geschlossen erfolgen (dabei wird die Schleimhaut über der Implantatschraube zugenäht) oder offen (wobei die Implantatschraube oben abgedichtet wird).

Vorteile:

  • Sofort- und Spätbelastung möglich
  • Flexibilität bei der Zahnersatzfertigung durch grosse Auswahl der Komponenten

Nachteile:

  • Höhere Kosten

Implantate können grundsätzlich immer dann eingesetzt werden, wenn ein natürlicher Zahn verloren gegangen ist. Es ist auch sinnvoll, jeden verlorenen Zahn (außer die Weißheitszähne) zu ersetzen um die Stellung der übrigen Zähne zu erhalten. Denn sonst können diese, und auch die Kieferknochen, Schaden nehmen. Implantate sind der bestmögliche Zahnersatz in diesem Fall, und sie sind langfristig auch die kostengünstigste Lösung. Denn der vorübergehende Einsatz von Brücken oder Prothesen kann langfristig teuer werden.

Mit Anfang 20 hat jeder Deutsche schon einen Zahn verloren, mit Mitte 40 drei. Das ist ein rein statistisch berechnetes Beispiel, es verdeutlicht aber, dass Zahnverlust durchaus schon früh im Leben und auch mehrfach auftreten kann. Drei Arten von Zahnverlust werden in der Zahnmedizin unterschieden:

  • durch Erkrankungen verursacht (pathologisch)
  • durch Unfall verursacht (traumatisch)
  • durch Erbanlage bedingt (genetisch)

Krankheitsbedingte Zahnverluste sind mit Abstand am häufigsten. Neben selten vorkommenden Ursachen, wie bestimmten Tumorerkrankungen, sind Karies und Parodontitis mit Abstand die häufigsten Ursachen. Karies und Parodontitis, also ein bakterieller Befall von Zähnen oder Zahnfleisch, können, wenn sie nicht behandelt werden, den Zahnhalteapparat angreifen und zu Zahnverlust führen.

Auf unseren Vorsorge– und Special-Care Seiten können Sie sich weiter über die Krankheiten und wie sie verhindert und behandelt werden können informieren.

Die Entscheidung, ob ein Zahn wirklich für ein Zahnimplantat, eine Brücke oder eine Prothese gezogen wird, sollten Sie zusammen mit Ihrem Zahnarzt treffen. Oft spielen hierbei zwar nicht nur medizinische, sondern auch andere, wie finanzielle Argumente eine Rolle, und grundsätzlich muss in einem solchen Fall das Verhältnis von Aufwand und Nutzen abgewogen werden. Aber auch die langfristigen Folgen sollten bedacht werden, und hierfür ist Ihr Zahnarzt der beste Ansprechpartner.

Ohne Zahnersatz droht eine Kettenreaktion

Die Versorgung von Zahnlücken mit einem geeigneten Zahnersatz ist mehr als eine kosmetische Maßnahme. Natürlich stellt Ästhetik einen wichtigen Aspekt dar, gerade wenn eine Lücke im vorderen Bereich auftritt. Aber jeder einzelne Zahn, ob sichtbar oder nicht, erfüllt in einem Zusammenspiel mit den anderen Zähnen, Zunge und Lippe eine ganze Reihe hochspezialisierter und unverzichtbarer Aufgaben.

Ihr Zahn als Kauorgan

Gerade solche Nahrungsmittel, die mehr Kauarbeit erfordern, sind meist die gesundesten: Vollkornbrot, frische Rohkost oder Obst, aber auch Fleisch. Sie führen dem Körper lebenswichtige Vitaminen und Ballaststoffe zu, die nicht nur für die allgemeine Gesundheit, sondern gerade auch für die Erhaltung Ihrer Zahngesundheit eine zentrale Rolle spielen. Fehlende Zähne oder schlechter Zahnersatz führen dazu, dass weniger gesunde Nahrungsmittel gegessen werden. Natürlich geht diese Einseitigkeit zu Lasten der Lebensqualität und Ihrer Gesundheit. Gerade eine gesunde Ernährung trägt entscheidend zur Erhaltung Ihrer Zahngesundheit bei.

Ihr Zahn als Mannschaftsspieler

Sprachklang und Artikulationsvermögen hängen zu einem wesentlichen Teil von den Zähnen ab. Wenn Zähne fehlen oder Zahnersatz schlecht sitzt, leidet die Aussprache ganz erheblich. Ein stabiles Gebiss gibt es nur dann, wenn alle Zähne an ihrem Platz sind. Jeder Zahn gibt dem Ganzen Halt durch den Kontakschluss zu seinem jeweiligen Nachbarzahn, aber auch durch Kontaktschluss zum Gegenzahn im gegenüberliegenden Kiefer (dem sogenannten Antagonisten).

Nach einem Zahnverlust bleibt es aber nun nicht bei einer Lücke, sondern wie bei einem Dominospiel beginnen die Nachbarzähne, nacheinander in Richtung dieser Lücke zu kippen. Das hat dann auch wieder Konsequenzen für die Antagonisten im gegenüberliegenden Kiefer. Auch hier folgt ein Wandern der Zähne in Richtung Kaulücke; es kommt schließlich durch die veränderte Statik zu Fehlbelastungen der übrigen Zähne und nach einiger Zeit zu Veränderungen im Bereich der Kaumuskulatur und der Kiefergelenke. Nicht selten ziehen diese Veränderungen Beschwerden nach sich, die man ursächlich zunächst kaum mit einer Zahnlücke in Verbindung bringen würde, wie Kopf-, Nacken oder Rückenschmerzen.

Ihr Zahn als Knochenhüter

Jeder Zahn hat für den ihn umgebenden Knochen eine Schutzfunktion. Geht der Zahn, bleibt der Knochen ungeschützt zurück. Das liegt daran, dass das Knochengewebe permanente Reize benötigt, um nicht abgebaut zu werden. Der Zahn versorgt den Knochen mit diesen Reizen, die durch Kaubewegungen und das Zusammenbeißen der Zähne entstehen. Fehlen diese Reize durch eine Zahnlücke, erhält der Knochen praktisch die Botschaft, dass er an dieser Stelle nicht mehr gebraucht wird – und zieht sich zurück. Auch hier beginnt wieder eine Kettenreaktion, denn im Mundraum – wie im gesamten Körper – gibt es keine abgegrenzten Bereiche. Der Knochenrückgang greift auf den Bereich der benachbarten Zähne über, so dass diese wiederum davon bedroht sind, sich zu lockern und ebenfalls auszufallen.

Die Implantation selbst ist nur ein kleiner chirurgischer Eingriff. Er beginnt mit einem winzigen Schnitt und ist meist nach etwa 20 bis 30 Minuten schon wieder vorbei. Meist reicht dafür eine normale lokale Betäubung aus. Wenn mehrere Implantate gleichzeitig eingesetzt werden oder die Behandlung durch zusätzliche Knochenaufbau-Maßnahmen umfangreicher ist, kommt eine Vollnarkose in Betracht. Auch bei Zahnarztangst hat sich eine Behandlung mit Vollnarkose bewährt.

Nach der Betäubung öffnet der Implantologe das Zahnfleisch etwas auf und legt einen Kanal an, der später das Implantat aufnehmen soll. Um dabei noch präziser arbeiten zu können, setzt der Zahnarzt unter Umständen eine Schablone ein oder benutzt computergestütze Navigationshilfen. Nach dem Bohren – von dem der Patient nur als leichtes Vibrieren wahrnimmt – wird durch eine Röntgenaufnahme geklärt, ob die Implantatposition gut ist. Dann kann die Implantatschraube eingedreht werden.

Für die Zeit unmittelbar nach dem Eingriff kommt meist ein Provisorium zum Einsatz, bevor schließlich der endgültige Zahnersatz aufgebracht werden kann.

Sehr lange. Vorausgesetzt, sie sind sehr sorgfältig eingesetzt worden und werden ebenso sorgfältig nachbehandelt. Daher beginnt der Zahnarzt gleich nach der Implantation mit dem „Wartungsplan“. Innerhalb des ersten Jahres nimmt der Zahnarzt regelmäßig Röntgenaufnahmen, um die Stabilität der künstlichen Zahnwurzeln zu überprüfen. Auch beobachtet er, wie das Zahnfleisch reagiert: es sollte stets blassrosa und nicht berührungsempfindlich sein.

Auf Ihre Mitarbeit kommt es an

Von zentraler Bedeutung für die Haltbarkeit eines Implantats ist jedoch Ihre Mitarbeit: durch optimale Mundpflege tragen Sie den wichtigsten Teil zur Erhaltung Ihres Implantats bei. Tipps für die richtige Implantatpflege erhalten Sie selbstverständliche in unserer Praxis. Bei der Implantatpflege ist es besonders wichtig, gründlich und sorgsam zu putzen, da das Zahnfleisch nicht lockerer anliegt als bei einem gesunden Zahn. Bakterien können hier leichter „einschlüpfen“ und Entzündungen verursachen. Dazu kommt, dass eine Entzündung am Zahnimplantat nicht so gut ausheilt wie bei einem gesunden Zahn, dessen intakter Zahnhalteapparat die Heilung begünstigt.

Vor diesem Hintergrund wird deutlich, dass der Übergangsbereich zwischen Implantatkrone oder -aufbau und Zahnfleisch sehr sorgsam gepflegt werden muss. Hier dürfen sich auf keinen Fall schädliche Beläge bilden, die eine Zahnfleischentzündung und in der Folge eine Implantatbettentzündung (Periimplantitis) verursachen können! Die Implantatkrone oder andere prothetische Versorgungen sind dagegen verhältnismäßig unproblematisch, was die Hygiene-Maßnahmen betrifft. Allerdings gibt es je nach der Form des Zahnersatzes unterschiedlich geeignete Techniken und Hilfsmittel.

Tipps und Informationen zur optimalen Mundpflege finden Sie auf unseren Vorsorgeseiten, im FAQ und in unserem Newsbereich.

Das ist eine der häufigsten Fragen, die uns im zusammenhang mit Implantaten gestellt werden. Dabei sind die Fragen nach den Vorteilen der Implantate, zum Beispiel ihrer langen Haltbarkeit oder der Verbesserung der Lebensqualität, für die Einschätzung des Preises von wichtiger Bedeutung. Aber natürlich müssen Implantate und vor allem die Behandlung auch bezahlt werden. Wir informieren Sie gern umfassend über die Kosten einer Implantatbehandlung.

Gesamtpreis

Ein Implantat bedeutet nicht nur einen schwer messbaren individuellen Mehrwert, sondern kann tatsächlich einen finanziellen Vorteil mit sich bringen. Denn ein Einzelimplantat, welches die Lücke zwischen zwei gesunden Zähnen schließt, ist unter Umständen günstiger als eine dreigliedrige Brücke. Noch besser sieht die Bilanz aus, wenn man die besondere Langlebigkeit eines Zahnimplantats in diese Rechnung einbezieht. Abgesehen davon müssen bei der Implantatlösung zwei gesunde Zähne nicht beschliffen werden, die ebenfalls auf lange Sicht erhalten bleiben. Auch zeigen Untersuchungen, dass eine Implantatversorgung bereits mittelfristig wirtschaftlicher ist, als der reparaturintensive, herausnehmbare Zahnersatz.

So gesehen kann eine Implantatbehandlung langfristig Kosten einsparen. Aber natürlich erscheinen die Kosten zunächst einmal hoch. Sie hängen von Aufwand und Schwierigkeitsgrad der Operation ab, von den eingesetzten Materialien sowie den zahntechnischen Leistungen. Da die Voraussetzungen hier bei jedem Patienten völlig unterschiedlich sind, kann selbstverständlich auch nicht pauschal mitgeteilt werden, wieviel für ein Zahnimplantat jeweils veranschlagt werden muss. Die folgende Aufstellung kann daher nur als grobe Richtschnur gelten (wobei knochenaufbauende Maßnahmen nicht enthalten sind).

Gesamtkosten eines Implantates

  • Einzelzahnimplantat Seitenzahn: 1.600 – 2.400 Euro
  • Einzelzahnimplantat Frontzahn: 1.700 – 3.300 Euro
  • Unterkieferversorgung bei Zahnlosigkeit auf 2 Implantaten (+ Steg): 3.300 – 4.500 Euro
  • Festsitzender Zahnersatz auf Implantaten bei Zahnlosigkeit (je Kiefer): ab etwa 13.000 Euro

Bei besonders anspruchsvollen Implantatbehandlungen (zum Beispiel im Frontzahnbereich) können allerdings auch deutlich höhere Kosten enstehen. Vergleichen Sie diese Preise auch mit den Kosten für herkömmlichen Zahnersatz.

Beteiligung der Krankenkassen

Zahnimplantate sind Privatleistungen. Daher übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung nur in besonderen Fällen, wie bei Tumorerkrankungen oder schweren Fehlbildungen, die Kosten für eine Implantatbehandlung. Seit 2005 jedoch gilt für gesetzlich Versicherte das sogenannte Festkostenzuschuss-System, und das berücksichtigt auch die Versorgung mit Zahnimplantaten. Dabei gibt es einen festen Zuschuss, dessen Höhe vom Bonus des Patienten abhängt. Dabei spielt die Art des Zahnersatzes keine Rolle. Die Kasse zahlt für Alles den gleichen Betrag. Auch die Erneuerung von Kronen, Brücken oder herausnehmbarem Zahnersatz, der auf Implantaten eingesetzt wurde, wird bezuschusst. Informieren Sie sich bei Ihrer Krankenkasse über die Höhe der Zuschüsse.

Bei privaten Versicherungen gibt es eine Vielzahl von Tarifen und Erstattungssystemen. Je nachdem bezahlen die privaten Krankenkassen zwischen 50 und 100% der Gesamtkosten. Wichtig ist: die Versicherer unterscheiden zwischen dem impantologischen und dem zahntechnischen Aufwand und haben hier teilweise verschiedene Erstattungssätze.

In jedem Fall ist es nicht die Versicherung, sondern der Patient selbst, der mit dem behandelnden Arzt einen Vertrag abschließt. Demzufolge muss auch der Patient nach der Behandlung die Rechnung begleichen, und zwar unabhängig davon, in welcher Höhe die private Krankenkasse die Kosten übernimmt. Daher erstellen und besprechen wir mit Ihnen vor der Behandlung einen detaillierten Behandlungs- und Kostenplan, den Sie dann zur Genehmigung Ihrer Krankenversicherung vorlegen können. Auch über die Zahlungsmodalitäten, zum Beispiel die Möglichkeit von Ratenzahlungen über unsere Abrechnungsstelle HZA, informieren wir Sie gern.

Hier gehts zur Online Terminvereinbarung
  • wird vorsorgeorientiert, minimalinvasiv und nach den Leitlinien der evidenzbasierten Zahnheilkunde durchgeführt.
  • kann auf Wunsch mit naturheilkundlichen Verfahren ergänzt werden.
  • wird nicht in allen Fällen von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen. Wenn Kosten für die Behandlung anfallen, werde diese mit Ihnen vor der Behandlung besprochen und schriftlich vereinbart.
  • sind nur für Sie reserviert – es entstehen keine Wartezeiten und die Behandlung endet pünktlich.
  • können Sie gern auch online selbst buchen.
  • können Sie dank SMS-Erinnerungs-Service und Zahn-TÜV-Email nicht mehr verpassen.
  • ist ideal über die Anbindung der Bus und S-Bahn Station Holstenstrasse möglich.
  • per Auto ist zwar bequem aber manchmal schwierig. Daher kann auf den Tiefgaragenplätzen der Praxis kostenfrei nach vorheriger Reservierung geparkt werden.
  • per Rad ist einfach möglich und Sie können die Stellflächen in der Tiefgarage nutzen.

…brauchen wir, damit alles reibungslos funktioniert. Daher bitten wir Sie

  • möglichst 10 Minuten vor dem Termin bereits da zu sein, damit alle organisatorischen Dinge erledigt werden können und Zeit bleibt um gegebenenfalls noch die Zähne zu putzen.
  • uns eine Terminverschiebung oder Absage per rechtzeitig vorab per Email zu senden. Kurzfristig abgesagte Termine (weniger als 24 Stunden vorher) , die nicht erneut vergeben werden konnten, können gemäß §615 BGB in Höhe von 75,-€ in Rechnung gestellt werden. Können Sie uns wegen Krankheit ein Attest vorlegen, entfällt diese Gebühr.
  • per Rad ist einfach möglich und Sie können die Stellflächen in der Tiefgarage nutzen.

Im Namen aller Mitarbeiter danken wir Ihnen schon jetzt für die gute Zusammenarbeit und freuen
uns auf Ihre zukünftigen Besuche. Bei Fragen sprechen Sie uns bitte einfach an der Rezeption an.
Ihre Zahnarztpraxis Dr. Drong & Team

  • wird vorsorgeorientiert, minimalinvasiv und nach den Leitlinien der evidenzbasierten Zahnheilkunde durchgeführt.
  • kann auf Wunsch mit naturheilkundlichen Verfahren ergänzt werden.
  • wird nicht in allen Fällen von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen. Wenn Kosten für die Behandlung anfallen, werde diese mit Ihnen vor der Behandlung besprochen und schriftlich vereinbart.
  • sind nur für Sie reserviert – es entstehen keine Wartezeiten und die Behandlung endet pünktlich.
  • können Sie gern auch online selbst buchen.
  • können Sie dank SMS-Erinnerungs-Service und Zahn-TÜV-Email nicht mehr verpassen.
  • ist ideal über die Anbindung der Bus und S-Bahn Station Holstenstrasse möglich.
  • per Auto ist zwar bequem aber manchmal schwierig. Daher kann auf den Tiefgaragenplätzen der Praxis kostenfrei nach vorheriger Reservierung geparkt werden.
  • per Rad ist einfach möglich und Sie können die Stellflächen in der Tiefgarage nutzen.

…brauchen wir, damit alles reibungslos funktioniert. Daher bitten wir Sie

  • möglichst 10 Minuten vor dem Termin bereits da zu sein, damit alle organisatorischen Dinge erledigt werden können und Zeit bleibt um gegebenenfalls noch die Zähne zu putzen.
  • uns eine Terminverschiebung oder Absage per rechtzeitig vorab per Email zu senden. Kurzfristig abgesagte Termine (weniger als 24 Stunden vorher) , die nicht erneut vergeben werden konnten, können gemäß §615 BGB in Höhe von 75,-€ in Rechnung gestellt werden. Können Sie uns wegen Krankheit ein Attest vorlegen, entfällt diese Gebühr.
  • per Rad ist einfach möglich und Sie können die Stellflächen in der Tiefgarage nutzen.

Im Namen aller Mitarbeiter danken wir Ihnen schon jetzt für die gute Zusammenarbeit und freuen
uns auf Ihre zukünftigen Besuche. Bei Fragen sprechen Sie uns bitte einfach an der Rezeption an.
Ihre Zahnarztpraxis Dr. Drong & Team