Wurzelkanalbehandlung

Von Grund auf heilen

Durch unsere langjährige Erfahrung sowie den Einsatz neuer Instrumente und Materialien können wir Ihnen modernste Analyse- und Behandlungstechniken der Endodontologie anbieten.

Diese Behandlungsverfahren bieten wir an

  • Ultraschallgestützte Aufbereitung
  • Lasergestützte Desinfektionsverfahren
  • Optimale Füllungsmaterialien

Was passiert bei der Wurzelkanalbehandlung?

Die Wurzelbehandlung, genauer: Wurzelkanalbehandlung, ist Teil der Endodontie. Das ist die Behandlung des „Zahninneren“, also von Zahnweichgewebe und angrenzendem Dentin (Zahnbein). Ziel bei der Wuzelkanalbehandlung ist es, die Zahnwurzel vom erkrankten Gewebe zu befreien und dann das Wurzelkanalsystem zu reinigen, zu desinfizieren und dicht zu versiegeln. Das ist leider oft nicht so einfach wie es sich anhört. Denn die mitunter mikroskopisch kleinen Verzweigungen des Kanalsystems machen es fast unmöglich, das gesamte Kanalsystem volltändig einzusehen und zu reinigen. Aber mit speziellen Instrumenten, Materialien und Techniken kommen moderne Zahnheilverfahren diesem Ziel schon sehr nahe. Allerdings ist der technische und zeitliche Aufwand hierfür recht groß.

Der Bauplan eines Zahnes

Der Zahn ist aus verschiedenen Schichten aufgebaut. Die erste Schicht besteht aus dem sehr harten Zahnschmelz. Die zweite Schicht bildet das gelbliche Dentin. Dieses umgibt die Pulpa und den Nerven. Die Zahnwurzel wird schließlich von Zement umgeben, welcher den Zahn im Knochen verankert. In der Zahnwurzel befindet sich der Wurzelkanal, in dem der Zahnnerv und die Blutgefäße verlaufen – von der Pulpa bis weiter zur Wurzelspitze. An dieser Stelle tritt das Bündel aus Gefäßen und Nerven aus dem Zahn aus. Manchmal geschieht dies auch schon vorher, durch kleine Seitenkanäle. Die Nervenfasern verlaufen im Knochen weiter bis zum Gehirn.

Nicht ein Kanal sondern ein ganzes System

Der Begriff Wurzelkanal ist genau genommen irreleitend. Das Innere eines Wurzelkanals darf man sich nicht wie eine Röhre mit glatten Wänden vorstellen. Der Wurzelkanal ist uneben und mit Milliarden feinster Röhrchen durchsetzt. Diese Dentinkanälchen, die das gesamte Dentin durchziehen, haben eine Struktur aus winzigen Kristallen. Sichtbar ist diese allerdings erst unter dem Elektronenmikroskop. Es handelt sich also vielmehr um ein kompliziert aufgebautes Wurzelkanalsystem, denn die einzelnen Kanäle stehen miteinander in Verbindung.

Wenn Bakterien eindringen

In diesem System verlaufen Nervenbahnen und Blutgefäße. Sie führen über die Wurzelspitze in den Zahn hinein und auch wieder hinaus. Sie versorgen den Zahn mit Nährstoffen und Sauerstoff – zumindest, solange das Gewebe gesund ist. Dringen nun Bakterien in den Zahn ein, weil seine äußere Struktur zerstört ist, können Sie sich über das gesamte Kanalsystem ausbreiten. Der Zahn wird krank und beginnt zu schmerzen. Wenn sich der Zahnnerv auf diese Art entzündet hat, geht es nicht mehr ohne Wurzelkanalbehandlung.

Sind die Bakterien drin, breiten sie sich aus

Eine Entzündung des Zahnmarks (Pulpitis) kann verschiedene Ursachen haben. Meist beginnt es mit einer Kariesinfektion, durch die Bakterien in den Zahn eindringen, die aber eine gewisse Zeit schmerzfrei verläuft. Ein Zahnbruch (Zahnfraktur) oder ein Behandlungstrauma, zum Beispiel durch Überhitzung beim Beschleifen des Zahnes für eine Zahnkrone, oder aber auch eine Entzündung des Zahnfleischs können ebenfalls bei zu einer Pulpitis führen, wenn diese Vor-erkrankungen nicht rechtzeitig erkannt und behandelt werden. Die Wurzelkanalentzündung selbst zeigt sich dann meist durch Schmerzen.

Verlauf einer Entzündung des Zahnmarks (Pulpitis)

Autsch! Woher kommen blos diese Schmerzen? Eine Wurzelkanalentzündung kann äußerst schmerzhaft sein. In ihrem Verlauf – wenn unbehandelt – stirbt die Pulpa ab und die Keime breiten sich im System der Wurzelkanäle aus. Der Körper reagiert mit einer Entzündung des Zahnhalteapparates (Parodontitis apicalis), um sie abzuwehren. Eine Parodontitis apicalis kann akut oder chronisch vorliegen. Die akute Form ist oft mit Schmerzen verbunden, kann aber unter Umständen röntgenologisch nur schwer erkannt werden. Dagegen wird eine chronische Parodontitis apicalis bei beginnender Auflösung der Knochenstruktur im Bereich der Wurzelspitze im Röntgenbild als Aufhellung sichtbar. Im Röntgenbild erscheint die Aufhellung dunkel, da das Röntgenbild ein Negativ darstellt.

Was tun?

Wichtig ist, dass Sie sofort Ihren Zahnarzt aufsuchen, denn nur dieser kann Ihnen helfen. Die Behandlung eines Wurzelkanals ist immer eine Herausforderung, auch für einen noch so gut geschulten und erfahrenen Zahnarzt. Wichtig ist, dass Sie bei ungewohnter Druckempfindlichkeit und Zahnschmerzen sofort einen Termin bei Ihrem Zahnarzt ausmachen und für die Wurzelkanalbehandlung einen spezialisierten Experten aufsuchen. Bitte warten Sie nicht damit. Wenn Ihr Zahn von Bakterien befallen ist, braucht er professionelle Hilfe.

Was macht der Zahnarzt?

Die Zahnheilkunde versteht unter einer Wurzelkanalbehandlung eine Therapie mit dem Ziel, einen Zahn zu erhalten, dessen Nerv (zahnmedizinisch Pulpa) irreversibel entzündet oder abgestorben ist (das nennt man dann devital). Eine Entzündung der Pulpa (Pulpitis) ist deshalb nicht mehr rückgängig zu machen, weil dem Zahn ein Lymphabflusssystem fehlt. Daher müssen das infizierte Gewebe und gegebenenfalls auch Teile des Zahnbeins, wenn sie betroffen sind, entfernt werden.

Welche Schritte sind dafür nötig?

Bei der Wurzelkanalbehandlung wird der Wurzelkanal etwas erweitert, das den Wurzelkanal umgebende infizierte Gewebe herausgenommen und infiziertes Wurzeldentin abgefeilt. Abschließend wird der entstandene Hohlraum gefüllt und abgedichtet. Endodontische Behandlungen, wie die Wurzelkanalbehandlung oder auch eine Wurzelspitzenresektion, führt der Zahnmediziner mit einem Höchstmass an Präzision auf engstem Raum durch.

Wann ist die Behandlung abgeschlossen?

Entscheidend für den Erfolg dieser Behandlung ist die vollständige Aufbereitung und Desinfektion der betroffenen Wurzelkanäle sowie eine genau bemessene Füllung bis zur Wurzelspitze. Da nicht alle Zahnwurzeln gerade verlaufen und der behandelnde Zahnarzt in einem Bereich von wenigen Millimetern arbeitet, kommen dabei technische Hilfsmittel zum Einsatz.

Die einzelnen Schritte bei der Wurzelkanalbehandlung: Zugang schaffen, Messen und Reinigen, Ausformen, füllen und Versiegeln

1. Zugang schaffen

Zunächst wird ein Zugang zum Kanalsystem geschaffen. Dieser muss einerseits groß genug sein, um bei der Behandlung gut sehen zu können, andererseits aber auch nicht zu groß, damit unnötiger Verlust von gesunder Zahnsubstanz vermieden werden kann.

2. Messung

Nach einer lokalen Betäubung wird die Länge des Wurzelkanals oder der -kanäle bestimmt. Dafür werden spezielle Messnadeln in Verbindung mit einem Röntgenbild eingesetzt. Auch eine elektronische Messung (Endometrie) ist möglich. Danach werden die Kanäle mit Handfeilen oder maschinell angetriebenen rotierenden Instrumenten konisch erweitert („aufbereitet“).

3. Ausformung

Die sorgfältige Ausformung und Reinigung sind das A und O der Wurzelbehandlung. Mit den Wurzelkanalinstrumenten, die auch zur Reinigung verwendet werden, kann auch eine Formgebung der Wurzelkanalhohlräume erfolgen. Die Instrumente schaffen durch die Bearbeitung der Wurzelkanalwände Platz, um die Wirkung der Spüllösungen zu verbessern und um ein definiertes Profil für den späteren Verschluss vorzubereiten.

4. Reinigung

Durch Spülungen mit verschiedenen Lösungen werden Verunreinigungen aus den Kanälen entfernt und Mikroorganismen bekämpft. Mit einem Laser kann vor der Abfüllung der Kanäle eine zusätzliche Desinfektion erfolgen. Die Spüllösungen können auch durch Ultraschall aktiviert werden, um die Wirkung zu verstärken beziehungsweise, um Kanalverzweigungen und infizierte Dentinbereiche zu desinfizieren, die für eine instrumentelle Aufbereitung nicht zugänglich sind. Ihr auf Endodontie spezialisierter Zahnarzt verwendet bei der Wurzelkanalbehandlung ein Operationsmikroskop, das mit seiner zusätzlichen Lichtquelle mit koaxialem Licht und durch Vergrößerung das Auffinden und Betrachten der Kanaleingänge erleichtert.

5. Füllung

Nach der Reinigung und Ausformung der Wurzelkanäle werden die Hohlräume gefüllt. Dafür wird ein geeignetes Füllmaterial verwendet. Zumeist erfolgt die Wurzelkanalfüllung mit einem Zement und dem sogenannten Versiegler („Sealer“). Es gibt aber verschiedene Techniken, um den Wurzelkanal zu füllen. Alle Füllmethoden erfordern höchste Genauigkeit bei jedem einzelnen Arbeitsschritt und spezielle Geräte. Es kann jedoch auch immer vorkommen, dass eine sofortige Wurzelfüllung nicht möglich ist. In diesem Fall werden die Wurzelkanäle erst in einer weiteren Behandlungssitzung endgültig verschlossen. Zunächst werden sie medikamentös behandelt. Dabei wird meistens ein Calciumhydroxid-Präparat verwendet.

6. Versiegelung

Ziel der Wurzelkanalfüllung ist es immer, den bei der Wurzelbehandlung entstandenen Hohlraum bis kurz vor die Wurzelspitze mit einem stabilen, biokopatiblen, nicht schrumpfenden und unlöslichen Material vollständig auszufüllen. Obwohl es optimal abdichten soll, muss das Material außerdem einfach anzubringen und bei Bedarf leicht zu entfernen sein. Nachdem der Wurzelkanal gefüllt ist, erfolgt daher noch der letzte Schritt der Versiegelung der Wurzelkanaleingänge. Um hier eine zusätzliche Barriere für Bakterien zu schaffen, wird der Eingang des Wurzelkanals mit einem fließfähigen Keramik-Material („Composite“) versiegelt. Dann wird der Zahn mit einem festen Composite rekonstruiert.

Wann wird die Wurzelspitzenresektion eingesetzt?

Trotz sorgfältiger Reinigung und Füllung der Wurzelkanäle durch Ihren Zahnarzt bilden sich solche Zahnwurzelentzündungen an der Wurzelspitze nicht immer zurück. Die Wurzelspitzenresektion wird nur bei hartnäckigem Bakterienbefall eingesetzt. Durch eine chirurgische Entfernung des Entzündungsherdes gibt es eine Chance, die Zähne dauerhaft zu erhalten. Bei dieser sogenannte Wurzelspitzenentfernung (Wurzelspitzenresektion, WSR) wird über einen seitlichen Zahnfleischschnitt die Wurzelspitze und das entzündete Gewebe entfernt.

Wann ist die Behandlung abgeschlossen?

Zurück bleibt ein Zahn mit einer etwas kürzeren Wurzel. Der Hohlraum, der nach Entfernung der Wurzelspitze und der umliegenden Entzündung entstanden ist, füllt sich mit Blut. Innerhalb der darauffolgenden Wochen wird dieser „Blutpropf“ vom Körper durch Knochen ersetzt. So wird ein bakteriendichter Verschluss am Wurzelquerschnitt erreicht und eine erneute Infektion verhindert.

Welche Verfahren und Materialien verwenden wir?

Durch besondere Verfahren kann diese Heilung optimiert werden. Zähne, die auf diese Weise rückläufig gefüllt werden, können viele Jahre im Kiefer bleiben und ihre Funktion wahrnehmen. Die rückwärtige Wurzelfüllung führen wir mit aufwändigen Verfahren wie Ultraschall, Mikroskop, Material zur Knochenregeneration und sichereren Wurzelfüllmaterialien durch. Untersuchungen haben gezeigt, dass besonders dicht schließende, unter mikrochirurgischen Bedingungen eingebrachte Füllmaterialien die langfristige Erhaltung dieser Zähne deutlich verbessern.

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Vorsorge mit System: Damit Sie Ihr natürliches Lächeln möglichst lange erhalten

Vorsorge, auch Prophylaxe genannt, ist die beste und kostengünstigste Möglichkeit, Ihre Zähne und damit Ihre Gesamtgesundheit zu erhalten. Denn die eigenen Zähne sind immer noch die besten Zähne für Ihren Körper, und jede Infektion und Störung im Mundraum belastet Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden.

Diese Behandlungsverfahren bieten wir an

  • Ultraschallgestützte Aufbereitung
  • Lasergestützte Desinfektionsverfahren
  • Optimale Füllungsmaterialien

Was passiert bei der Wurzelkanalbehandlung?

Die Wurzelbehandlung, genauer: Wurzelkanalbehandlung, ist Teil der Endodontie. Das ist die Behandlung des „Zahninneren“, also von Zahnweichgewebe und angrenzendem Dentin (Zahnbein). Ziel bei der Wuzelkanalbehandlung ist es, die Zahnwurzel vom erkrankten Gewebe zu befreien und dann das Wurzelkanalsystem zu reinigen, zu desinfizieren und dicht zu versiegeln. Das ist leider oft nicht so einfach wie es sich anhört. Denn die mitunter mikroskopisch kleinen Verzweigungen des Kanalsystems machen es fast unmöglich, das gesamte Kanalsystem volltändig einzusehen und zu reinigen. Aber mit speziellen Instrumenten, Materialien und Techniken kommen moderne Zahnheilverfahren diesem Ziel schon sehr nahe. Allerdings ist der technische und zeitliche Aufwand hierfür recht groß.

Der Bauplan eines Zahnes

Der Zahn ist aus verschiedenen Schichten aufgebaut. Die erste Schicht besteht aus dem sehr harten Zahnschmelz. Die zweite Schicht bildet das gelbliche Dentin. Dieses umgibt die Pulpa und den Nerven. Die Zahnwurzel wird schließlich von Zement umgeben, welcher den Zahn im Knochen verankert. In der Zahnwurzel befindet sich der Wurzelkanal, in dem der Zahnnerv und die Blutgefäße verlaufen – von der Pulpa bis weiter zur Wurzelspitze. An dieser Stelle tritt das Bündel aus Gefäßen und Nerven aus dem Zahn aus. Manchmal geschieht dies auch schon vorher, durch kleine Seitenkanäle. Die Nervenfasern verlaufen im Knochen weiter bis zum Gehirn.

Nicht ein Kanal sondern ein ganzes System

Der Begriff Wurzelkanal ist genau genommen irreleitend. Das Innere eines Wurzelkanals darf man sich nicht wie eine Röhre mit glatten Wänden vorstellen. Der Wurzelkanal ist uneben und mit Milliarden feinster Röhrchen durchsetzt. Diese Dentinkanälchen, die das gesamte Dentin durchziehen, haben eine Struktur aus winzigen Kristallen. Sichtbar ist diese allerdings erst unter dem Elektronenmikroskop. Es handelt sich also vielmehr um ein kompliziert aufgebautes Wurzelkanalsystem, denn die einzelnen Kanäle stehen miteinander in Verbindung.

Wenn Bakterien eindringen

In diesem System verlaufen Nervenbahnen und Blutgefäße. Sie führen über die Wurzelspitze in den Zahn hinein und auch wieder hinaus. Sie versorgen den Zahn mit Nährstoffen und Sauerstoff – zumindest, solange das Gewebe gesund ist. Dringen nun Bakterien in den Zahn ein, weil seine äußere Struktur zerstört ist, können Sie sich über das gesamte Kanalsystem ausbreiten. Der Zahn wird krank und beginnt zu schmerzen. Wenn sich der Zahnnerv auf diese Art entzündet hat, geht es nicht mehr ohne Wurzelkanalbehandlung.

Sind die Bakterien drin, breiten sie sich aus

Eine Entzündung des Zahnmarks (Pulpitis) kann verschiedene Ursachen haben. Meist beginnt es mit einer Kariesinfektion, durch die Bakterien in den Zahn eindringen, die aber eine gewisse Zeit schmerzfrei verläuft. Ein Zahnbruch (Zahnfraktur) oder ein Behandlungstrauma, zum Beispiel durch Überhitzung beim Beschleifen des Zahnes für eine Zahnkrone, oder aber auch eine Entzündung des Zahnfleischs können ebenfalls bei zu einer Pulpitis führen, wenn diese Vor-erkrankungen nicht rechtzeitig erkannt und behandelt werden. Die Wurzelkanalentzündung selbst zeigt sich dann meist durch Schmerzen.

Verlauf einer Entzündung des Zahnmarks (Pulpitis)

Autsch! Woher kommen blos diese Schmerzen? Eine Wurzelkanalentzündung kann äußerst schmerzhaft sein. In ihrem Verlauf – wenn unbehandelt – stirbt die Pulpa ab und die Keime breiten sich im System der Wurzelkanäle aus. Der Körper reagiert mit einer Entzündung des Zahnhalteapparates (Parodontitis apicalis), um sie abzuwehren. Eine Parodontitis apicalis kann akut oder chronisch vorliegen. Die akute Form ist oft mit Schmerzen verbunden, kann aber unter Umständen röntgenologisch nur schwer erkannt werden. Dagegen wird eine chronische Parodontitis apicalis bei beginnender Auflösung der Knochenstruktur im Bereich der Wurzelspitze im Röntgenbild als Aufhellung sichtbar. Im Röntgenbild erscheint die Aufhellung dunkel, da das Röntgenbild ein Negativ darstellt.

Was tun?

Wichtig ist, dass Sie sofort Ihren Zahnarzt aufsuchen, denn nur dieser kann Ihnen helfen. Die Behandlung eines Wurzelkanals ist immer eine Herausforderung, auch für einen noch so gut geschulten und erfahrenen Zahnarzt. Wichtig ist, dass Sie bei ungewohnter Druckempfindlichkeit und Zahnschmerzen sofort einen Termin bei Ihrem Zahnarzt ausmachen und für die Wurzelkanalbehandlung einen spezialisierten Experten aufsuchen. Bitte warten Sie nicht damit. Wenn Ihr Zahn von Bakterien befallen ist, braucht er professionelle Hilfe.

Was macht der Zahnarzt?

Die Zahnheilkunde versteht unter einer Wurzelkanalbehandlung eine Therapie mit dem Ziel, einen Zahn zu erhalten, dessen Nerv (zahnmedizinisch Pulpa) irreversibel entzündet oder abgestorben ist (das nennt man dann devital). Eine Entzündung der Pulpa (Pulpitis) ist deshalb nicht mehr rückgängig zu machen, weil dem Zahn ein Lymphabflusssystem fehlt. Daher müssen das infizierte Gewebe und gegebenenfalls auch Teile des Zahnbeins, wenn sie betroffen sind, entfernt werden.

Welche Schritte sind dafür nötig?

Bei der Wurzelkanalbehandlung wird der Wurzelkanal etwas erweitert, das den Wurzelkanal umgebende infizierte Gewebe herausgenommen und infiziertes Wurzeldentin abgefeilt. Abschließend wird der entstandene Hohlraum gefüllt und abgedichtet. Endodontische Behandlungen, wie die Wurzelkanalbehandlung oder auch eine Wurzelspitzenresektion, führt der Zahnmediziner mit einem Höchstmass an Präzision auf engstem Raum durch.

Wann ist die Behandlung abgeschlossen?

Entscheidend für den Erfolg dieser Behandlung ist die vollständige Aufbereitung und Desinfektion der betroffenen Wurzelkanäle sowie eine genau bemessene Füllung bis zur Wurzelspitze. Da nicht alle Zahnwurzeln gerade verlaufen und der behandelnde Zahnarzt in einem Bereich von wenigen Millimetern arbeitet, kommen dabei technische Hilfsmittel zum Einsatz.

Die einzelnen Schritte bei der Wurzelkanalbehandlung: Zugang schaffen, Messen und Reinigen, Ausformen, füllen und Versiegeln

1. Zugang schaffen

Zunächst wird ein Zugang zum Kanalsystem geschaffen. Dieser muss einerseits groß genug sein, um bei der Behandlung gut sehen zu können, andererseits aber auch nicht zu groß, damit unnötiger Verlust von gesunder Zahnsubstanz vermieden werden kann.

2. Messung

Nach einer lokalen Betäubung wird die Länge des Wurzelkanals oder der -kanäle bestimmt. Dafür werden spezielle Messnadeln in Verbindung mit einem Röntgenbild eingesetzt. Auch eine elektronische Messung (Endometrie) ist möglich. Danach werden die Kanäle mit Handfeilen oder maschinell angetriebenen rotierenden Instrumenten konisch erweitert („aufbereitet“).

3. Ausformung

Die sorgfältige Ausformung und Reinigung sind das A und O der Wurzelbehandlung. Mit den Wurzelkanalinstrumenten, die auch zur Reinigung verwendet werden, kann auch eine Formgebung der Wurzelkanalhohlräume erfolgen. Die Instrumente schaffen durch die Bearbeitung der Wurzelkanalwände Platz, um die Wirkung der Spüllösungen zu verbessern und um ein definiertes Profil für den späteren Verschluss vorzubereiten.

4. Reinigung

Durch Spülungen mit verschiedenen Lösungen werden Verunreinigungen aus den Kanälen entfernt und Mikroorganismen bekämpft. Mit einem Laser kann vor der Abfüllung der Kanäle eine zusätzliche Desinfektion erfolgen. Die Spüllösungen können auch durch Ultraschall aktiviert werden, um die Wirkung zu verstärken beziehungsweise, um Kanalverzweigungen und infizierte Dentinbereiche zu desinfizieren, die für eine instrumentelle Aufbereitung nicht zugänglich sind. Ihr auf Endodontie spezialisierter Zahnarzt verwendet bei der Wurzelkanalbehandlung ein Operationsmikroskop, das mit seiner zusätzlichen Lichtquelle mit koaxialem Licht und durch Vergrößerung das Auffinden und Betrachten der Kanaleingänge erleichtert.

5. Füllung

Nach der Reinigung und Ausformung der Wurzelkanäle werden die Hohlräume gefüllt. Dafür wird ein geeignetes Füllmaterial verwendet. Zumeist erfolgt die Wurzelkanalfüllung mit einem Zement und dem sogenannten Versiegler („Sealer“). Es gibt aber verschiedene Techniken, um den Wurzelkanal zu füllen. Alle Füllmethoden erfordern höchste Genauigkeit bei jedem einzelnen Arbeitsschritt und spezielle Geräte. Es kann jedoch auch immer vorkommen, dass eine sofortige Wurzelfüllung nicht möglich ist. In diesem Fall werden die Wurzelkanäle erst in einer weiteren Behandlungssitzung endgültig verschlossen. Zunächst werden sie medikamentös behandelt. Dabei wird meistens ein Calciumhydroxid-Präparat verwendet.

6. Versiegelung

Ziel der Wurzelkanalfüllung ist es immer, den bei der Wurzelbehandlung entstandenen Hohlraum bis kurz vor die Wurzelspitze mit einem stabilen, biokopatiblen, nicht schrumpfenden und unlöslichen Material vollständig auszufüllen. Obwohl es optimal abdichten soll, muss das Material außerdem einfach anzubringen und bei Bedarf leicht zu entfernen sein. Nachdem der Wurzelkanal gefüllt ist, erfolgt daher noch der letzte Schritt der Versiegelung der Wurzelkanaleingänge. Um hier eine zusätzliche Barriere für Bakterien zu schaffen, wird der Eingang des Wurzelkanals mit einem fließfähigen Keramik-Material („Composite“) versiegelt. Dann wird der Zahn mit einem festen Composite rekonstruiert.

Wann wird die Wurzelspitzenresektion eingesetzt?

Trotz sorgfältiger Reinigung und Füllung der Wurzelkanäle durch Ihren Zahnarzt bilden sich solche Zahnwurzelentzündungen an der Wurzelspitze nicht immer zurück. Die Wurzelspitzenresektion wird nur bei hartnäckigem Bakterienbefall eingesetzt. Durch eine chirurgische Entfernung des Entzündungsherdes gibt es eine Chance, die Zähne dauerhaft zu erhalten. Bei dieser sogenannte Wurzelspitzenentfernung (Wurzelspitzenresektion, WSR) wird über einen seitlichen Zahnfleischschnitt die Wurzelspitze und das entzündete Gewebe entfernt.

Wann ist die Behandlung abgeschlossen?

Zurück bleibt ein Zahn mit einer etwas kürzeren Wurzel. Der Hohlraum, der nach Entfernung der Wurzelspitze und der umliegenden Entzündung entstanden ist, füllt sich mit Blut. Innerhalb der darauffolgenden Wochen wird dieser „Blutpropf“ vom Körper durch Knochen ersetzt. So wird ein bakteriendichter Verschluss am Wurzelquerschnitt erreicht und eine erneute Infektion verhindert.

Welche Verfahren und Materialien verwenden wir?

Durch besondere Verfahren kann diese Heilung optimiert werden. Zähne, die auf diese Weise rückläufig gefüllt werden, können viele Jahre im Kiefer bleiben und ihre Funktion wahrnehmen. Die rückwärtige Wurzelfüllung führen wir mit aufwändigen Verfahren wie Ultraschall, Mikroskop, Material zur Knochenregeneration und sichereren Wurzelfüllmaterialien durch. Untersuchungen haben gezeigt, dass besonders dicht schließende, unter mikrochirurgischen Bedingungen eingebrachte Füllmaterialien die langfristige Erhaltung dieser Zähne deutlich verbessern.

Hier gehts zur Online Terminvereinbarung
  • wird vorsorgeorientiert, minimalinvasiv und nach den Leitlinien der evidenzbasierten Zahnheilkunde durchgeführt.
  • kann auf Wunsch mit naturheilkundlichen Verfahren ergänzt werden.
  • wird nicht in allen Fällen von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen. Wenn Kosten für die Behandlung anfallen, werde diese mit Ihnen vor der Behandlung besprochen und schriftlich vereinbart.
  • sind nur für Sie reserviert – es entstehen keine Wartezeiten und die Behandlung endet pünktlich.
  • können Sie gern auch online selbst buchen.
  • können Sie dank SMS-Erinnerungs-Service und Zahn-TÜV-Email nicht mehr verpassen.
  • ist ideal über die Anbindung der Bus und S-Bahn Station Holstenstrasse möglich.
  • per Auto ist zwar bequem aber manchmal schwierig. Daher kann auf den Tiefgaragenplätzen der Praxis kostenfrei nach vorheriger Reservierung geparkt werden.
  • per Rad ist einfach möglich und Sie können die Stellflächen in der Tiefgarage nutzen.

…brauchen wir, damit alles reibungslos funktioniert. Daher bitten wir Sie

  • möglichst 10 Minuten vor dem Termin bereits da zu sein, damit alle organisatorischen Dinge erledigt werden können und Zeit bleibt um gegebenenfalls noch die Zähne zu putzen.
  • uns eine Terminverschiebung oder Absage per rechtzeitig vorab per Email zu senden. Kurzfristig abgesagte Termine (weniger als 24 Stunden vorher) , die nicht erneut vergeben werden konnten, können gemäß §615 BGB in Höhe von 75,-€ in Rechnung gestellt werden. Können Sie uns wegen Krankheit ein Attest vorlegen, entfällt diese Gebühr.
  • per Rad ist einfach möglich und Sie können die Stellflächen in der Tiefgarage nutzen.

Im Namen aller Mitarbeiter danken wir Ihnen schon jetzt für die gute Zusammenarbeit und freuen
uns auf Ihre zukünftigen Besuche. Bei Fragen sprechen Sie uns bitte einfach an der Rezeption an.
Ihre Zahnarztpraxis Dr. Drong & Team

  • wird vorsorgeorientiert, minimalinvasiv und nach den Leitlinien der evidenzbasierten Zahnheilkunde durchgeführt.
  • kann auf Wunsch mit naturheilkundlichen Verfahren ergänzt werden.
  • wird nicht in allen Fällen von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen. Wenn Kosten für die Behandlung anfallen, werde diese mit Ihnen vor der Behandlung besprochen und schriftlich vereinbart.
  • sind nur für Sie reserviert – es entstehen keine Wartezeiten und die Behandlung endet pünktlich.
  • können Sie gern auch online selbst buchen.
  • können Sie dank SMS-Erinnerungs-Service und Zahn-TÜV-Email nicht mehr verpassen.
  • ist ideal über die Anbindung der Bus und S-Bahn Station Holstenstrasse möglich.
  • per Auto ist zwar bequem aber manchmal schwierig. Daher kann auf den Tiefgaragenplätzen der Praxis kostenfrei nach vorheriger Reservierung geparkt werden.
  • per Rad ist einfach möglich und Sie können die Stellflächen in der Tiefgarage nutzen.

…brauchen wir, damit alles reibungslos funktioniert. Daher bitten wir Sie

  • möglichst 10 Minuten vor dem Termin bereits da zu sein, damit alle organisatorischen Dinge erledigt werden können und Zeit bleibt um gegebenenfalls noch die Zähne zu putzen.
  • uns eine Terminverschiebung oder Absage per rechtzeitig vorab per Email zu senden. Kurzfristig abgesagte Termine (weniger als 24 Stunden vorher) , die nicht erneut vergeben werden konnten, können gemäß §615 BGB in Höhe von 75,-€ in Rechnung gestellt werden. Können Sie uns wegen Krankheit ein Attest vorlegen, entfällt diese Gebühr.
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