Zahnarzt Hamburg | Implantate statt Mut zur Lücke

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Zahnarztpraxis Hamburg Dr. Drong - Ganzheitliche Zahnmedizin
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Implantate statt „Mut zur Lücke“

Künstliche Zahnwurzeln verankern Zahnersatz fest wie die Natur

Solveig ist glücklich: Die Verletzungen von ihrem Unfall sind gut verheilt und ihr Spiegelbild zeigt ihr beim Lächeln wieder eine schön geschlossene Reihe von Zähnen. Bei dem schweren Unfall hatte sie einen Schneidezahn verloren. Mit einem Provisorium hatte ihr Zahnarzt die hässliche Lücke vorübergehend gefüllt. Nun ist der verlorene Zahn durch ein Implantat mit Keramikkrone schön und dauerhaft ersetzt worden. Dass dort jetzt ein künstlicher Zahn sitzt, kann man wirklich nicht erkennen.

Implantat-AufbauImplantate sind künstliche Zahnwurzeln, die bei einem Eingriff in der Zahnarztpraxis in den Kiefer eingepflanzt werden. Während die Operationswunde heilt, verbindet sich der Knochen fest mit der Oberfläche des Implantats. Damit kann das Implantat die Funktion der natürlichen Zahnwurzel übernehmen, und der Zahnarzt kann den eigentlichen Zahnersatz auf dem Implantat befestigen. Implantate werden aus körperverträglichen Materialien hergestellt.

Nach Beobachtungen der Zahnärztekammer Schleswig-Holstein entscheiden sich immer mehr Menschen für Implantate, wenn einer oder mehrere Zähne ersetzt werden müssen. Implantate erfüllen höchste Ansprüche an das Aussehen und den Tragekomfort. Sie sind von natürlichen Zähnen meist nicht zu unterscheiden und bieten dem Patienten viele Vorteile gegenüber herkömmlichem Zahnersatz. Die zahnmedizinischen und technischen Möglichkeiten entwickeln sich rasant. Deshalb sorgt Dr. Michael Brandt, Vizepräsident der Zahnärztekammer Schleswig-Holstein und zuständig für den Bereich Fortbildung, dafür, dass entsprechende Kursangebote jede Praxis stets auf dem neuesten Stand des Wissens halten können.

Mit Implantaten hat man gut lachen

Implantatgestützte Prothesen sitzen fest und geben dem Träger ein absolut sicheres Gefühl. Gleich, ob es sich um eine einzelne Krone, um eine Brücke oder sogar um eine Vollprothese handelt. Wackeln, Probleme beim Abbeißen und Kauen sind kein Thema. „Ein Implantat überträgt die Kaukräfte des gegenüberliegenden Zahnes, stimuliert und trainiert die Kieferknochen und wirkt dadurch dem Abbau des Kieferknochens entgegen, der bei fehlender Zahnwurzel unvermeidlich eintritt“, erklärt Prof. Dr. Dr. Jörg Wiltfang, Direktor der Universitätsklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie in Kiel.

Ein weiterer wichtiger Vorteil ist, dass die Nachbarzähne unangetastet bleiben, während sie sonst überkront werden müssen, um die Brücke dazwischen festzuhalten. „Als Pfeiler für ein Brückenglied sind die Nachbarzähne extremen Belastungen ausgesetzt, denn sie müssen beim Kauen alle Kräfte aufnehmen, die sich vorher auf mehrere Zähne verteilten“, so Prof. Dr. Dr. Jörg Wiltfang weiter. Er weiß aus der Praxis, dass viele Patienten eine herkömmliche Prothese als unangenehmen Fremdkörper im Mund empfinden, der sogar Würgereize auslösen kann. Solche Probleme gibt es bei Implantaten nicht.

Schön und dauerhaft

Implantate werden bereits jahrzehntelang erfolgreich verwendet und ihre Haltbarkeit durch die so genannte Zehn-Jahres-Verweildauer untersucht. Dabei zeigt sich, dass nach zehn Jahren noch 90 % der Implantate unversehrt im Mund und in Funktion sind. Nicht zuletzt aufgrund dieser Langlebigkeit werden Implantate immer beliebter. Voraussetzungen für die gute Haltbarkeit sind allerdings eine gute Mundhygiene und die regelmäßige Kontrolle durch den Zahnarzt. Sauberkeit spielt deshalb so eine große Rolle, weil das Implantat mit einem kleinen Teil in die keimreiche Mundhöhle hineinragt und nicht von Körpergewebe ganz umschlossen ist. Aus diesem Grund gibt der Zahnarzt seinen Implantatpatienten spezielle Pflegetipps mit auf den Weg. Wer sie beherzigt, braucht sich um die Haltbarkeit des Implantates nicht zu sorgen.

Für jedes Alter geeignet

Auch im fortgeschrittenen Alter ist implantatgestützter Zahnersatz die bessere Wahl. Gerade für ältere Menschen ist gut sitzender Zahnersatz von großer Bedeutung. Schlechte Haltbarkeit und ständiges Verrutschen der Prothese machen unsicher, beeinträchtigen das Wohlbefinden und hemmen die Freude am Sprechen und Lachen. Festsitzender, gut aussehender und natürlich wirkender Zahnersatz bringt dagegen Sicherheit und Lebensqualität zurück.

Selbst wenn der Kiefer schon lange Zeit zahnlos war und der Kieferknochen sich bereits abgebaut hat, können Implantate eingesetzt werden. Dann aber, so Prof. Dr. Dr. Jörg Wiltfang, kann das Implantat nicht sofort eingesetzt werden. Der Zahnarzt muss in so einem Fall den Knochen in einem speziellen Verfahren jedoch zunächst wieder aufbauen, bevor die Behandlung fortgesetzt werden kann.

Optimale Voraussetzungen

Unabhängig vom Alter des Patienten wird der Zahnarzt vor jeder Behandlung eine gründliche Untersuchung vornehmen. Wenn nötig, werden Zähne und Zahnfleisch behandelt, denn Zähne und Mundhöhle müssen gesund sein, bevor ein Implantat eingesetzt werden kann. Wer andere Krankheiten hat, sollte mit seinem Zahnarzt darüber reden. „Einige Stoffwechselerkrankungen und Diabetes, aber auch das Rauchen können die Haltbarkeit von Implantaten verringern. Wenn eine Implantatbehandlung aber gut vorbereitet ist, sind Komplikationen äußerst selten. Die technischen und zahnmedizinischen Möglichkeiten haben heute einen hohen Stand erreicht und erlauben den Einsatz von Implantaten auch in schwierigen Fällen. Am besten spricht man mit seinem Zahnarzt alles genau durch“, rät Prof. Dr. Dr. Jörg Wiltfang.

Quelle: Zahnärztekammer Schleswig-Holstein

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(Bild Copyright: Camlog.com)

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