Zahnarzt Hamburg | Schöne Zähne - Was kostet ein strahlendes Lächeln?

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Sch�ne Z�hne - Was kostet ein strahlendes L�cheln? Gar nicht so viel wie Sie denken!Schöne Zähne - Was kostet ein strahlendes Lächeln?

Was kann der Zahnarzt für gesunde Zähne tun? Wichtig! Auch wenn Sie jeden Tag Ihre Zähne optimal pflegen, sollten Sie 1-mal pro Jahr zur Zahnreinigung zum Zahnarzt oder Dentalhygieniker gehen. Der Grund: Nicht entfernte Zahnbelege können sich vermineralisieren, setzen sich dauerhaft am Zahn fest und bilden so den gefürchteten Zahnstein. Das sind nicht nur hässliche braune Stellen, sondern auch gefährliche Bakterienherde, die der Zahnarzt entfernen muss. Nach der Zahnsteinentfernung werden die Zähne außerdem poliert. Damit kann sich Zahnbelag nicht so leicht an den Zahnschmelz heften. Je nach Wunsch trägt der Zahnarzt auch ein spezielles fluoridhaltiges Gel auf den Zahn auf, das den Zahnschmelz härten soll.

Der Preis für eine Reinigung beim Zahnarzt liegt bei ca. 90 Euro (je nach Zeitaufwand und Verunreinigung). Die gesetzlichen Krankenkassen zahlen ihren Patienten die Zahnsteinentfernung nur einmal im Jahr. Die Zahntaschenreinigung wird nur nach vorherigem Antrag bei der Krankenkasse erstattet. Politur und Fluoridbehandlung zahlen die gesetzlichen Krankenkassen gar nicht. Für unter 18-jährige zahlen die gesetzlichen Kassen eine Prophylaxe nur mit erheblichen Einschränkungen. Die privaten Krankenkassen übernehmen, je nach Vertrag, die gesamten Kosten der Zahnreinigung.

Welche Zahnbürsten sind empfehlenswert?

Beide Zahnbürsten - manuell oder elektrisch - eignen sich, so unsere Studiogäste zum Zähneputzen, gleich gut. Allerdings nur, wenn Sie die richtige Putztechnik anwenden. Und genau hier ist der Vorteil der elektrischen Zahnbürste: sie ist vor allem bequem, denn sie hat die richtige Zahnputztechnik schon integriert. Gute Geräte führen nämlich beim Putzen automatisch die richtige Bewegung aus. Denn nur mit der richtigen Bewegung werden die Zähne auch richtig sauber. Um auf Nummer sicher zu gehen, empfehlen unsere Studiogäste deshalb die elektrische Zahnbürste.

Eine gute elektrische Zahnbürste erkennt man ...:Woran Sie eine gute elektrische Zahnb�rste erkennen

  •     an den Borsten:
      Die sollten unterschiedlich lang sein, um möglichst gut die engen Zahnzwischenräume zu erreichen. Bei gleichlangen Borsten gelangt man nämlich nur schwer in die Zahnzwischenräume.
  •     am Bürstenkopf:
      Der sollte möglichst rund und klein sein. Denn nur so gelangt man beim Putzen auch an die hinteren Backenzähne.
  •     an der Bürstenbewegung:
      Eine gute elektrische Zahnbürste sollte mit einer Rechts-Links-Bewegung, mit kleinen Kreisen und Wechseldruck bürsten. Denn nur so lässt sich Zahnbelag gut entfernen. Am besten sind jedoch – so Studiogast Dr. Sabine Haverkamp - die neuen elektrischen Zahnbürsten, die mit Ultraschall arbeiten. Mit Ultraschallzahnbürsten wird der Zahnbelag besonders schonend abgelöst und die Zahnzwischenräume gut durchgespült. Zusätzlich kann man das Zahnfleisch massieren.

      Wichtig! Eine Ultraschallzahnbürste ersetzt die Pflege mit Zahnseide nicht. Ultraschallzahnbürsten gibt es z. B. von Philips (ab ca. 99 Euro) oder von Braun, Oral Sonic Complete (ab ca. 109 Euro).

Woran Sie eine gute Zahnb�rste erkennenEine gute manuelle Zahnbürste erkennt man ...:

  •     am Bürstenkopf:
      Der sollte nicht größer als 20 - 25 mm sein. Denn nur so gelangen Sie beim Putzen auch an die hinteren Backenzähne. Ein leicht abgerundeter Kopf erleichtert außerdem die Handhabung beim Putzen.
  •     an der Borstenstellung:
      Eine gute Zahnbürste sollte nämlich kein glattes Borstenfeld haben, sondern ein überkreuzstehendes. Mit diesen Borsten können Sie besser die Zahnzwischenräume reinigen. Mit einem glatten Borstenfeld – wird bei falscher Putztechnik - der Schmutz sogar in die Zahnzwischenräume geschoben.
  •     an der Borstenabrundung:
      Optimal sind abgerundete Borsten, denn sie verletzten beim Putzen nicht das Zahnfleisch.
  •     am Material der Borsten:
      Gute Zahnborsten sollten aus Kunststoff sein, da Naturborsten unhygienisch sind. Der Grund: Es nisten sich dort ganz leicht Bakterien ein. Tipp! Achten Sie auf weiche Borsten! Sonst kann es zu Verletzungen am Zahnfleisch kommen. Ideal sind mittelharte Borsten. Leute mit empfindlichem Zahnfleisch sollten auf jeden Fall zu Zahnbürsten mit weichen Borsten greifen.
  •     am Griff:
      Für eine optimale Handhabung sollte der Griff etwas dicker sein. Ein schmaler Griff ist für das richtige Zähneputzen ungeeignet, da man mit der Hand leichter abrutschen kann und optimale Putzbewegungen unmöglich sind.


Wichtig! Wer sich regelmäßig zweimal täglich die Zähne putzt, sollte alle 6 - 8 Wochen die Zahnbürste wechseln. Der Grund: die Borsten stehen nach einiger Zeit nicht mehr in ihrer idealen Putzrichtung, so dass der Reinigungseffekt abnimmt. Außerdem können die Borsten abbrechen und die scharfen Kanten können das Zahnfleisch verletzen.

Wenn die Borsten nicht mehr in eine Richtung stehen bzw. die Fasern in den Büscheln nicht mehr parallel laufen, sollten Sie die Bürste auf jeden Fall wechseln. Einige Hersteller, wie z. B. „Oral B“ oder „Blendamed“, bieten Zahnbürsten mit Indikatorfarben an. Diese Bürsten zeigen dann automatisch den Zeitpunkt für einen Wechsel an. Die farbigen Borsten beginnen nämlich zu verblassen, wenn die Putzleistung nachlässt.

Quelle / Copyright: Hessischer Rundfunk 2006 / hr-online.de

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